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Bessere Ressourcennutzung und Senkung des Primärenergieverbrauchs in der Bleimetallurgie

Inhalt des Projektes ist die Verbesserung der Technologien für das Recycling von Bleiakkumulatoren. Entwickelt werden soll erstens ein Verfahren, das eine neuartige stoffliche Verwertung der Kunststoffreste aus den Altakkus ermöglicht: Die Kunststofffraktion soll als Reduktionsmittel für den Bleigewinnungsprozess genutzt werden. Dabei wird untersucht, inwieweit und welche Bestandteile zur Reduktion der Bleiverbindungen nutzbar sind und welche im Prozess als sekundäre Energieträger verwendet werden können. Durch diese Nutzung sollen eine effizientere Energieausnutzung erreicht und die Kohlendioxid-Emissionen gesenkt werden. Ein zweites Ziel ist es, Legierungskomponenten des Bleis im Akkumulatorenschrott (zum Beispiel Antimon und Zinn) aus dem Kreislauf der Bleigewinnung auszuschleusen und separat zu gewinnen. Dies ermöglicht eine effizientere Verwertung des Sekundärrohstoffs Akkumulatorenschrott sowie das Recycling der Wertstoffe Zinn und Antimon in hoher Qualität. In zwei Arbeitspaketen sollen nach Literatur- und Marktrecherchen sowie thermodynamischen Berechnungen umfangreiche Untersuchungen im Labormaßstab durchgeführt werden. Danach erfolgt die schrittweise Umsetzung der Ergebnisse im technischen Maßstab.


Ansprechpartner

Koordination:

Technische Universität Bergakademie Freiberg
Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie
Institut für NE-Metallurgie
und Reinststoffe

Prof. Dr.-Ing. Michael Stelter

+49 3731 39-2015

+49 3731 39-2268

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Förderung / Durchführung