Optimierte Ressourceneffizienz in der Konverterstahlerzeugung

Da die Phosphatressourcen immer knapper werden, müssen neue Quellen erschlossen werden, beispielsweise durch eine verstärkte Phosphor-Kreislaufführung unter Nutzung neuer phosphorhaltiger Reststoffe. Das Projekt zielt darauf ab, einen hochwirksamen P205-haltigen Konverterterkalk zu entwickeln, indem nicht-pflanzenverfügbare Phosphate aus Aschen in flüssiger LD-Schlacke aufgeschlossen werden. Zusammen mit den Projektpartnern wurden bereits Schnittstellen (zum Beispiel Erzeugung und Bereitstellung geeigneter Phosphatquellen) und Meilensteine (zum Beispiel Erzeugung der Düngemittel im Stahlwerk, Wirksamkeit der erzeugten phosphathaltigen Kalke im Vegetationsversuch) definiert. Neue Phosphatquellen für die Herstellung von Kalkdüngemitteln könnten unter anderem die hohen Kosten für Düngemaßnahmen in der Landwirtschaft senken, die durch die erheblich gestiegenen Weltmarktpreise für Phosphate entstanden sind. Die Beratung von Behörden und Nutzern über Wirksamkeit und Umweltverträglichkeit der Düngemittel kann durch die Ergebnisse verbessert und wissenschaftlich untermauert werden. Patente, die möglicherweise aus dem Verbundprojekt hervorgehen, werden auch wirtschaftlich nutzbar sein.

  • Erich Friedrich Hüttenservice GmbH


Ansprechpartner

Koordination:

FEhS - Institut für
Baustoff-Forschung e.V.

Dr.-Ing. Peter Drissen

+49 2065 9945-46

+49 2065 9945-10

E-Mail

Dokumente

  • Poster - Phosphor

    [PDF - 1,01 MB]

     (URL: http://www.r-zwei-innovation.de/_media/004_Poster_Kick-off_r2_Poster_033004A-E.pdf)

 

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