Branchen- und technologieübergreifende Ansätze im Strategiebereich Ressourceneffizienz

Im Projekt "Branchen- und technologieübergreifende Ansätze im Strategiebereich Ressourceneffizienz" wurden Stoffströme ausgewählter technischer Wertschöpfungsketten identifiziert, die entweder in Stufen der gleichen Wertschöpfungskette (Kreislaufführung) oder in andere Wertschöpfungsketten einfließen könnten. Dadurch wurden beispielsweise ressourceneffizientere Verwertungswege für Abfallstoffe aufgezeigt.

Am Anfang des Projekts stand die Auswahl rohstoffintensiver und technologiestrategisch bedeutsamer Produktionsprozesse, um relevante Wertschöpfungsketten zu identifizieren. Diese galt es auf den einzelnen Wertschöpfungsstufen hinsichtlich Stoffströmen mit Vernetzungspotenzial zu untersuchen.

Die Ergebnisse zeigen Möglichkeiten für regionale und überregionale Verbunde durch branchen- und technologieübergreifendes, stoffstrombasiertes Vernetzen der ausgewählten Wertschöpfungsketten auf. Effekte auf Ressourceneffizienz, Materialeinsparungen und Klimaschutz, die durch die Ausschöpfung der identifizierten Potenziale der Vernetzung erzielt werden können, wurden soweit möglich abgeschätzt sowie auf internationale Übertragbarkeit geprüft.

Die Arbeiten können rohstoffintensive Industrien in Deutschland auf dem Weg zur Ressourceneffizienz unterstützen und Anregungen geben, mit anderen Industriezweigen gemeinsame Lösungen zu finden. Außerdem bietet die ganzheitliche Betrachtung von technischen Wertschöpfungsketten weitreichende Erkenntnisse über industrielle Stoffströme und mögliche Rohstoffverluste in Deutschland sowie Hinweise bezüglich möglicher weiterer Themenfelder für zukünftige Forschungsarbeiten.


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Kontakt

Dipl.-Wi.-Ing. Josephine Müller
Technische Universität München
Lehrstuhl für Rohstoff- und Energietechnologie
Telefon: +49 (0) 9421 187-148

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Fona - Forschung für Nachhaltigkeit
Forschungszentrum Jülich
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung