Vernetzung der Verbünde

Veranstaltungen und Mailinglisten

Regelmäßig Veranstaltungen für die Gesamtheit der r²-Fördernehmer dienten als Plattform für persönliche Kontakte und ermöglichten einen gezielten Fachaustausch zwischen den Forschungsverbünden. Der Kick-off-Konferenz im Jahr 2009 folgten jährliche Statusseminare. Zwei zusätzliche Workshops vertieften die Themen Nachhaltigkeitsbewertung und Dienstleistungsmodelle.

Zur Ergebnisverbreitung hat das Integrations- und Transferprojekt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Projektträger Jülich (PtJ) dabei unterstützt, bei mehreren Tagungen r²-spezifische Foren und Workshops zu organisieren. Mit einem Veranstaltungskalender zu weiteren themenverwandten Veranstaltungen außerhalb der Fördermaßnahme wurde die Vernetzung mit dem Umfeld zusätzlich unterstützt. Die Veranstaltungen sind im Archiv dokumentiert.

Für die r²-Fördernehmer wurden E-Mail-Listen mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten eingerichtet. Darüber wurden die Abonnenten über Veranstaltungen, Ausschreibungen etc. auf dem Laufenden gehalten. Die Verteilung der Informationen wurde von zentraler Stelle aus am Fraunhofer ICT koordiniert, wodurch der Informationsgehalt gebündelt und zielgruppenorientiert zugeordnet werden konnte.

Aktive Ermittlung von Vernetzungspotenzialen

Jedem r²-Vorhaben stand ein Verbundbetreuer aus dem Team des Integrations- und Transferprojekts zur Verfügung. Diese "Key Account"-Methode förderte den zielgerichteten Informationsaustausch zwischen den r²-Verbünden und dem Integrations- und Transferprojekt. Eine wichtige Aufgabe der Verbundbetreuung war die aktive Identifizierung von Vernetzungspotenzialen zwischen den r²-Verbünden. Ausgehend von Interessenbekundungen der Verbünde und einheitlich strukturierten Informationsgrundlagen zu jedem r²-Vorhaben erarbeiteten die Verbundbetreuer Hypothesen, wo konkret Punkte zur Vernetzung zwischen Verbünden vorliegen könnten.

In einer Matrix wurde dieses Vernetzungspotential aufbereitet, an die Verbundkoordinatoren zurückgespielt und auf "Technologiebörsen" im Rahmen der regelmäßigen Statusseminare vertieft.

Ein Erfolgsbeispiel ist die gelungene Vernetzung zwischen den Verbünden Shredder-Sand, Gewinnung von Reststoffen aus Halden und Aufbaukörnung. Hier wurde die Tauglichkeit von mineralischen Nebenstoffströmen, die bei der Gewinnung von Metallen aus Shreddersand beziehungsweise aus Kupferschiefer-Halden anfallen, für den Einsatz im Baustoffbereich untersucht.

Kontakt

Dr. Katrin Ostertag
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Breslauer Straße 48
76139 Karlsruhe
Telefon: +49 (0) 721 6809-124

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Fona - Forschung für Nachhaltigkeit
Forschungszentrum Jülich
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung